Minas Borboudakis

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Minas Borboudakis
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Anschrift: Ottweilerstr. 6, 81737 München
Minas Borboudakis erhielt ab 1985 in seiner Heimatstadt Heraklion (Kreta) Klavier- und Harmonielehreunterricht bei Georgios Kaloutsis. Ab 1992 studierte er bei Olaf Dressler und Urzula Mitrenga Klavier, bei Wilfried Hiller und Peter Michael Hamel Komposition. Er besuchte zahlreiche Meisterklassen bei George Crumb, Luciano Berio, Wolfgang Rihm, Alexander Nasedkin und Rudolf Kehrer.
Als Pianist konzertierte Minas Borboudakis mit der Bayerischen Kammerphilharmonie und den Nürnberger Symphonikern. Der Schwerpunkt seines Repertoires liegt neben der Interpretation eigener Kompositionen auf der Musik der 20. und 21. Jahrhunderts.
In Europa und Japan trat er sowohl als Pianist wie auch als Komponist bei namhaften Festivals in Erscheinung; beispielsweise bei der Münchener Biennale, dem MDR Musiksommer, dem Festival Musik im 20. Jahrhundert des Saarländischen Rundfunks, der EXPO 2000, den Schwetzinger Festspielen, dem Beethovenfest Bonn, dem Internationalen Kammermusikfest Lockenhaus und dem young.euro.classic Berlin. 2007 war er composer in residence beim Les Muséíques Festival in Basel. Im gleichen Jahr wurde „liebe.nur liebe“ bei den Opernfestspielen der Bayerischen Staatsoper unter Kent Nagano uraufgeführt.
Zu seinen Interpreten und Auftraggebern gehören unter anderem das Symphonie- und Rundfunkorchester des Bayerischen Rundfunks, das Sinfonieorchester des Saarländischen Rundfunks, das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, das Münchener Kammerorchester, die Bayerische Staatsoper, die Camerata Athen, das Athens State Orchestra (KOA), das Orchestra Sinfonica Nationale della RAI, das Ensemble Modern, der Schlagzeuger Peter Sadlo, der Cellist Johannes Moser, die Kremerata Baltica und die Kasseler Musiktage.
Mehrfach wurde Minas Borboudakis ausgezeichnet; darunter mit dem Richard-Strauss-Stipendium, dem Stipendium der Sommerakademie der Universität Mozarteum Salzburg, mit dem Stipendium der Stadt München, dem Tübinger Stipendium und dem Stipendium der Cité des Arts Paris. 2008 erhielt er den Kompositionspreis der Kaske Stiftung.
Inspiration für seine Musik findet Minas Borboudakis in den Themen der antiken griechischen Philosophie, Literatur und Mythologie. In seinen Werken kombiniert er Elemente altgriechischer und neuer Musik.
Minas Borboudakis lebt in München.
