Mayako Kubo
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Kubos Kompositionsstil verdankt viel ihrer klassischen Klavierausbildung, den Studien mit elektronischer Musik an dem Institut für Elektroakustische und Experimentelle Musik Wien, sowie der Auseinandersetzung mit einer Vielzahl von Medien, wie beispielweise Tanz, Theater und Performance Art.
Die Uraufführung der Oper Rashomon 1996 in Graz ist ein vorläufiger Höhepunkt in der Karriere der Komponistin und wurde 2002 in japanischer Fassung in Tokyo aufgeführt. Nun ist ihre zweite Oper „Osan“ – Geheimnis der Liebe, das Auftragswerk des New National Theater Tokyo, im Februar 2005 dort mit großen Erfolg uraufgeführt worden.
Kubo war Fellow der Japan Foundation (1999), Stipendiatin der Bundesakademie Rheinsberg (2000), Fellow des Hanse Wissenschaftskollegs (2002), Pariser Stipendiat des Berliner Senats (2004). Sie ist Gast bei Yaddo artists colony (2004 und 2005). Sie ist Fellow der Bogliasco Foundation (2006). Ihre Kompositionen wurden auf den wichtigsten internationalen Musikfestivals unter anderen, Wiener Festwochen, Donaueschinger Musikfest, aufgeführt und werden von bekannten Künstlern interpretiert: Peter Eötvös, Sylvain Cambreling, Bernd Kontalsky, Herbert Henck, Martin Mumelter, Eberhard Blum, Konrad Junghänel, Reinbert Evers, Süddeutsches Radiosymphonie Orchester Stuttgart, Südwestfunk Orchester, Grazer Philharmonisches Orchester, Kyoto Symphony Orchester, Tokyo Philharmonisches Orchester, Schola Cantorum Stuttgart, Klangforum Wien, Ensemble Modern, Ensemble Intégrales, Hagen-Quartett. Kubos Œvre, zur Zeit mehr als 90 Kompositionen, sind verlegt beim Ariadne Verlag, Breitkopf & Härtel und Verlag Neue Musik.
