„Kultur öffnet Welten“ existierte von 2015 bis 2020 als das bundesweite größte Netzwerk für Diversität und Kulturelle Teilhabe, initiiert von Bund, Ländern und Kommunen, künstlerischen Dachverbänden, der Zivilgesellschaft inklusive Migrantinnenorganisationen. „Kultur öffnet Welten“ bündelte das reiche Erfahrungswissen über die teilhabe –und diversitätsorientierte Kulturelle Praxis von über 800 Teilnehmer:innen und Unterstützer:innen. In verschiedenen Formaten machte Kultur öffnet Welten dieses Engagement sichtbar, vernetzte die Akteur:innen untereinander und beförderte den Wissenstransfer. Es ermutigte, beriet und förderte Kulturakteur:innen im Bereich Diversität.
Im Auftrag der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien war das Netzwerk Junge Ohren die zentrale Koordinierungsstelle von Kultur öffnet Welten.
Im Rahmen von „Kultur öffnet Welten“ fanden von 2016 - 2018 bundesweit 28 regionale Workshops sowie insgesamt vier Fachbegegnungen statt. Dadurch wurden die regionale Bedingungen für die Kulturarbeit zur Sprache gebracht und regional wie überregionale , Kultur-Akteur*innen miteinander vernetzt.
Von 2017 - 2020 wurde „Kultur öffnet Welten“ als Teil des Kompetenzverbundes Kulturelle Integration und Wissenstransfer KIWit durch die Beauftragte für Kultur und Medien der Bundesregierung gefördert. In diesem Zeitraum wurden über 500 Direktberatungen zu den Themen Projektentwicklung, Förderakquise, Partner:innenarchitektur etc. durchgeführt. Mit innovativen Formaten wie Podcasts, Webinaren, Glossaren und Materialien auf der Webplattform gelang der Wissenstransfer in die Praxis. Mit maßgeschneiderten Beratungsangeboten zum Thema institutionelle Change-Prozesse wurden Kulturinstitutionen im gesamten Bundesgebiet erreicht.
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