In unterschiedlichen Formaten regt das Netzwerk Junge Ohren den Diskurs über aktuelle Herausforderungen und Debatten des Musiklebens an. Ein Gestaltungsprinzip für die Veranstaltungen ist die Verschränkung von Reflexion, Interaktion und Praxis. Die Teilnehmer/innen haben stets die Gelegenheit aktiv in den Austausch zu kommen und mitzumachen.
Anlässlich seines 15-jährigen Jubiläums initiierte das Netzwerk Junge Ohren (NJO) 2022 erstmals eine Denkwerkstatt. Rund 30 Akteur:innen aus Kulturinstitutionen, Freier Szene, (Musik-)Hochschulen, Kulturverwaltung und Medien entwickelten gemeinsam Perspektiven für eine gesellschaftsnahe musikalische Praxis und die zukünftige Ausrichtung des NJO. Die Resonanz war äußerst positiv und zeigte ein hohes Maß an persönlicher Beteiligung.
Bestärkt durch diesen Erfolg führte das NJO ab 2023 jährlich Denkwerkstätten zu unterschiedlichen Themen durch. Die Formate boten Raum für Austausch und Reflexion darüber, wie Musikinstitutionen Vielfalt fördern, neue Zugänge schaffen und produktive Arbeitsbedingungen ermöglichen können. Dazu arbeitete das Team des NJO mit wechselnden, interdisziplinären Partner:innen zusammen.
Die Denkwerkstätten wurden gefördert durch die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL).
Im Rahmen des Programms „Hör.Forscher!“ der PwC-Stiftung führte das NJO mehrere Fachtage statt. Die Veranstaltungen richteten sich an ein interdisziplinäres Publikum aus Vermittler:innen, Künstler:innen und Lehrkräften. Mit Bezug auf das jeweilige Jahresthema des Hör.Forscher-Programms präsentierten sie unterschiedliche Perspektiven aus Forschung und Praxis künstlerischer Vermittlung. Dabei verknüpfte das Programm Key Notes und Diskurse mit einem abwechslungsreichen Workshopangebot und Praxisimpulsen.
Das NJO ist entwickelt Veranstaltungsformate. Es ist geschätzter Sparringspartner, wenn es darum geht, innovative Programme zu entwickeln, in denen Akteur:innen aktiv in den Austausch kommen und über den Tellerrand der eigenen Praxis hinaus blicken. Dazu greift das Netzwerk auf seine fundierte Szenekenntnis zurück, aber auch darüber hinaus auf Kontakte außerhalb der Musikszene, deren Expertise den Diskurs anreichert.
Veranstaltungen (Auswahl):